Gedanken · Schreiben

Welt-Frauen-Tag

Weltfrauentag

Heute ist Weltfrauentag. Ob aus diesem Anlass oder aus anderen Gründen, jedenfalls ist mir bewusst geworden, dass die Protagonisten in meinen Büchern eigentlich immer Frauen sind. Ja, klar kommen auch Männer vor. Aber die spielen immer eher eine Nebenrolle. Die mag auch wichtig sein, die kann sogar mal die Perspektive haben, aber die Hauptfigur, um die sich alles dreht, ist bei mir immer eine Frau.

Molly Preston

Begonnen hat es mit Molly Preston. Eine fiktive … weiterlesen

Leben · Schreiben

Lügenpresse oder: Journalismus meets Comedy

Letzte Woche waren wir mal wieder im Kabarett und haben einen neuen – wie es so schön auf neu-denglisch heißt – Comedian kennengelernt: Jörg Schumacher, seines Zeichens Journalist, gelernt bei der Bild-Zeitung, was er auch nicht verleugnet, inzwischen umgesattelt auf Kleinkunst. Sein aktuelles Programm heißt »Lügenpresse«, und wir gingen zugegebenermaßen recht vorbehaltlos in diesen Abend – der Mann war uns bis dato völlig unbekannt.

Ein Journalist als Comedian

Jör … weiterlesen

Schreibtechnik

Projekt »Toter Hund« [2]: Plotten bis der (Tier-)Arzt kommt

In den letzten Tagen habe ich am Plot zu meinem neuen Roman gearbeitet. Wie ihr vielleicht schon wisst, ist das wie immer etwas aus der »echten« Welt. In diesem Fall geht es um die frühindustrielle Baumwollspinnerei »Cromford« in Ratingen und ihren Gründer Johann Gottfried Brüggelmann. Mehr will ich an dieser Stelle noch nicht verraten.

Was ich dagegen gerne verrate, ist, wie und mit welchen Hilfsmitteln ich so eine Geschichte vorbereite.
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Gedanken · Lesen

Eigenheiten

Typisch?

Jeder Autor hat wohl seine Eigenheiten, und gelobt sei das Buch, in dem der Lektor sie nicht weggebügelt hat.
Üblicherweise fallen sie gar nicht auf, weil wenn sie auffallen, sind sie vielleicht nicht mehr nur sympathische und typische Merkmale, sondern stören den Lesefluss. Mir fällt so etwas sowieso kaum auf, weil ich ein absoluter Inhalts-Leser bin und nur sehr schwer auf die Meta-Ebene umschwenke, in der ich dann Zeit- oder Perspektivenfehler bemerke oder auf … weiterlesen

Leben · Schreiben

Aller guten Dinge sind drei

Oder: Vom Traum, einen Verlag zu finden

Fast auf den Tag genau vier Jahre ist es her, dass ich mein erstes Buch fertiggestellt habe. Ich wusste damals gar nichts von der Buchwelt, und erst recht hatte ich keine Ahnung davon, wie man ein Buch veröffentlicht. Ich habe einfach drauflosgeschrieben und nicht mehr aufgehört, bis das Wort »Ende« darunter stand. Letzteres ist übrigens das, woran die meisten Buchprojekte scheitern – man darf einfach nicht aufhören, bevor man am Ende … weiterlesen