Schreiballtag

Projekt »Toter Hund« [1]: Das Casting

In den letzten Tagen habe ich mich gedanklich mit den Charakteren zum neuen Buch beschäftigt. In meinem Kopf sind sie alle schon lebendig und ich habe auch eine recht gute visuelle Vorstellung von ihnen. Aber  es hilft mir, wenn ich mir auch ein reales Bild meiner Charaktere im wahrsten Sinn des Wortes vor Augen halte.
Aber woher nehmen? Ich kann ja nicht gut auf der Straße wildfremde Leute ansprechen und fragen, ob ich von ihnen ein Foto machen darf, nur weil die Frisur zur Frau  … weiterlesen

Schreiballtag

Projekt »Toter Hund« [0]: Einleitung

Nach dem Buch ist vor dem Buch …

Gestern habe ich die Arbeit an meinem neuen Frankreichkrimi beendet und das Manuskript an meine Verlegerin geschickt. Nun folgen noch  zwei Lektoratsrunden (einmal Plot- und einmal Sprachredaktion), der Buchsatz und zuletzt das Korrektorat. Dann ist mein Baby hoffentlich bereit für die große weite Welt.

Aber das nächste Projekt steht schon in den Startlöchern.

Band 2 meiner im letzten Jahr begonnenen Regionalkrimiserie rund um Tierärzti … weiterlesen

Gedanken

Was ist ein Schriftsteller?

Wann ist man eigentlich ein Schriftsteller?

Diese Frage stellte sich, als eine liebe Autorenkollegin meinte, sie würde sich jetzt nicht mehr als Schriftstellerin bezeichnen, weil es ihr nicht gelänge, regelmäßig ein Buch herauszubringen.
Meine entsetzte Antwort: Das hat doch damit nichts zu tun!
Es ist doch jeder ein Schriftsteller, dem es ein Herzensanliegen ist, sich mit Worten auszudrücken. Und wenn es ihm dabei noch gelingt, mit seinen Worten die Menschen zu berühren … weiterlesen

Schreibtechnik

Berührungsängste

… oder wie gewinne ich Abstand zu meinem Plot

Ein selbst geschriebenes Buch ist ein gar wunderlich Ding. Die ersten Leser finden die Handlung unlogisch, die Charaktere flach, den Plot voller Lücken. Aber selbst kann man das nicht nachvollziehen, die Geschichte ist da, im Kopf, alles ist sonnenklar, man kennt seine Charaktere besser als den eigenen Ehemann, und die anderen sind alle doof.
Doch halt. Wo ist mein Anspruch als Autor? Schreibe ich für mich, um meiner Sucht … weiterlesen

Schreibtechnik

Missverständnisse

Vor einiger Zeit war eine Freundin bei mir zu Besuch und sah das Whiteboard an meiner Wand, an dem ich unter anderem die Stationen der Heldenreise nach Campbell angepinnt habe. Ich erklärte ihr, was sie da sah, und sie meinte: Das klingt genau wie „Herr der Ringe“.
Sie hatte natürlich recht. Aber das Bemerkenswerte daran ist nicht, dass Tolkien in seinem Buch diese Elemente verwendet hat, sondern dass er das Buch geschrieben hat, noch bevor Campbell die Heldenreise … weiterlesen